Vorbereitet auf Sonne und UV-Strahlung
Der Klimawandel bringt neue Herausforderungen für den Arbeitsschutz: heiße Sommer, UV-Belastung und gefährliche Strahlung auf hellen oder schwarzen Dächern. Unternehmen müssen reagieren – mit Technik, Organisation und persönlicher Schutzausrüstung.
Was Betriebe jetzt tun sollten:
Planung und Aufklärung:
Täglicher Wetter- und UV-Index-Check im Team
UV-Schutz als fester Teil der Gefährdungsbeurteilung
Thema in Vorstellungsgespräche und Teammeetings integrieren
Ärztliche Vorsorgeangebote aktiv nutzen
Technische Maßnahmen:
Sonnensegel, Zelte oder Schirme für Arbeits- und Pausenbereiche
Schattenplätze für Erholungsphasen bereitstellen
Organisation der Arbeit:
Arbeitszeiten anpassen: früher beginnen, Schatten nutzen
Abkühlpausen fest einplanen, regelmäßiger Wechsel der Tätigkeiten
Genügend Trinkwasser mitführen und verfügbar halten
Persönliche Schutzausrüstung:
Leichte, körperbedeckende Kleidung aus UV-schützendem Material
Kappen mit Nacken- und Ohrenschutz, Sonnenbrillen mit UV-Schutz
Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor bereitstellen
Schutzaccessoires wie Armstulpen oder Schlaufenschals nutzen
Ziel ist es, Sonnenrisiken frühzeitig zu erkennen und mit einfachen, wirksamen Maßnahmen zu begegnen – für mehr Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit im Freien.
Quelle: BG ETEM, „Der Sonne entgegen“ (gekürzt und angepasst)



