Der Klimawandel und die Dringlichkeit, etwas zu tun, ist im Bewusstsein der Bevölkerung verankert. Vieles hat sich bereits in den Köpfen der Menschen verändert und auch an dem stetig wachsenden Angebot klimaneutraler Technologien ist das erkennbar.
Gerade die junge Generation ist es, die in unterschiedlichster Weise mit gutem Beispiel vorangeht und anpackt.
Die Innung SHK Berlin ermöglicht mit dem Format „Klimacamp“ seit inzwischen drei Jahren, jungen Menschen einen erlebnispädagogischen Zugang zum Klimahandwerk und Erneuerbaren Energien. Egal ob erfahren oder nicht erfahren. Jeder kann hier mitmachen im Alter zwischen 14 und 19 Jahren.
Das Ausbilderteam der Innung zeigt auch in 2025 wie schon in den letzten Jahren, was es heißt, Klimawende tatsächlich zu „machen“, in den Händen zu halten. Denn das Handwerk ist ausführende Kraft der Klimawende. Sie ziehen wieder für fünf Tage aus dem Großstadt-Trubel nach Schwanenwerder direkt an den Wannsee und widmen sich gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern dem Thema „Erneuerbare Energien“. Sie installieren zusammen verschiedene Anlagen und nehmen sie in Betrieb, um das Thema vor allem praktisch aufzuzeigen. Die Anlagen der letzten Klimacamps sind auch immer noch funktionstüchtig und werden von Teilnehmenden genutzt. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit werden diesjährige Stationen mit Stationen aus den letzten Jahren gekoppelt. So baute das SHK-Team zusammen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Sommer 2024 zum einen ein Solarkraftwerk, das einen Kompressor betreibt, mithilfe dessen die im letzten Jahr gebauten „E-Schlauchboote“ aufgeblasen werden können. Zum anderen wurden zwei Elektrokarts gebaut, die anschließend mit der 2022 gebauten E-Ladestation für Fahrräder gekoppelt wurden.
Dieses Jahr sind folgende Projekte geplant:
Renovierung und Umpositionierung der Windkraftanlage
Verbesserung der E-Karts
Austausch und Einbau von ressourcensparenden Armaturen in Waschräumen und Sanitäreinrichtungen der Häuser
Klimapfad: Herstellung von Hinweisschildern aus Kupfer + Plexiglas entlang des Grundstückpfades mit Solarpanels und LED-Leuchten
Das Jugendgästehaus befindet sich auf einem großen Areal, das auf den ersten Blick kaum zu überblicken ist. Etwas niedriger gelegen erstreckt sich hinter dem Haupthaus eine große Rasenfläche, die nicht nur einen weiten Blick über den See erlaubt, sondern auch ein Fußballfeld bereithält und einen Pavillon. Dieser wurde in den letzten Camps bereits mit einer Beleuchtung ausgestattet.
Neben der Wiese und dem Haupthaus gibt es noch einen kleinen Strand zum Baden, einen Bereich mit kleinen Finnhütten, Tischtennisplatten und ein großes Schachbrett, sowie einen Außenbereich für den gemeinsamen Grillabend.
Übernachtet wird in den Finnhütten, in denen sich die Insel-Atmosphäre noch einmal besser erleben lässt.
Die Ausbildenden des SHK-Kompetenzzentrums Edda, Heiko, Andreas und Fabian sind nicht nur fachlich, sondern auch pädagogisch geschult und werden bei den Stationsarbeiten alle Schritte erklären, überwachen und gemeinsam mit Euch anpacken. Und natürlich bleiben auch keine theoretischen Fragen ungeklärt!
Neben dem Ausbildungspersonal wird unser pädagogisches Mitarbeiter*innen-Team bestehend aus Verena und Philipp für den freizeitlichen Rahmen sorgen. Sie werden jede der Stationen überblicken und die Aufsicht für den gesamten Zeitraum übernehmen. Natürlich sind sie auch Ansprechpersonen und achten auf das Wohlbefinden der Jugendlichen.
Auch der Geschäftsführer der Innung SHK Berlin, Andreas Koch-Martin, wird uns einen Besuch abstatten.
Alle Beteiligten blicken voller Vorfreude auf den weiteren Verlauf der Woche – denn am Ende wird nicht nur sichtbar sein, was hier gemeinsam geschaffen wurde, sondern auch spürbar, was möglich ist, wenn junge Menschen Technik, Nachhaltigkeit und Engagement miteinander verbinden.
Das Projekt wird unterstützt von der GASAG Berlin sowie der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.



