Dachdecker-Azubis steigen weiter

Wachstum auch unter weiblichen Auszubildenden.

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Das Dachdeckerhandwerk setzt seinen positiven Trend auch 2026 fort. Zum Stichtag 1. Januar 2026 wurden bundesweit 3.440 neue Ausbildungsverhältnisse im ersten Lehrjahr gezählt. Im Vergleich zum Vorjahr (3.105) entspricht dies einem Anstieg von 10,8 Prozent.

Über alle drei Ausbildungsjahre hinweg befinden sich derzeit 8.939 Auszubildende im Dachdeckerhandwerk. Gegenüber dem Vorjahr (8.588) bedeutet dies ein Plus von 4,1 Prozent. Damit bestätigt sich erneut die hohe Attraktivität des Dachdeckerberufs als moderner und zukunftssicherer Ausbildungsberuf.

Die Ausbildung verbindet klassische handwerkliche Tätigkeiten mit zukunftsorientierten Aufgabenfeldern wie energetischer Sanierung, Klimaanpassung und erneuerbaren Energien. Hinzu kommen moderne Arbeitsmethoden, etwa digitales Baustellenmanagement, der Einsatz von Drohnen sowie neue technische Entwicklungen, die das Berufsbild weiterentwickeln und für junge Menschen attraktiv machen.

Auch die Zahl der weiblichen Auszubildenden ist weiter gestiegen. Aktuell absolvieren 407 junge Frauen eine Ausbildung im Dachdeckerhandwerk. Im Vergleich zum Vorjahr (390) entspricht dies einem Zuwachs von 17 Auszubildenden bzw. 4,4 Prozent. Damit wächst der Frauenanteil kontinuierlich und zeigt, dass sich das Berufsbild zunehmend öffnet.

Flankiert wird diese Entwicklung durch gezielte Nachwuchsgewinnung, unter anderem auf Ausbildungs- und Berufsmessen, beim Girls’ Day, in Schulen sowie durch Social-Media-Kampagnen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die attraktive Ausbildungsvergütung:
Seit dem 1. Oktober 2025 erhalten Auszubildende 1.000 Euro im ersten, 1.150 Euro im zweiten und 1.400 Euro im dritten Ausbildungsjahr. Ab 1. Oktober 2026 steigen die Vergütungen weiter auf 1.050 Euro, 1.200 Euro und 1.460 Euro.

Mit dem kontinuierlichen Azubi-Zuwachs, dem steigenden Frauenanteil und der klaren Ausrichtung auf Klimaschutz und moderne Technik positioniert sich das Dachdeckerhandwerk erneut als zukunftsfähiger Klimaberuf mit verlässlichen Perspektiven.

Hier gibt's nähere Infos zur Ausbildung.