Am Samstag, 19. Juli 2025, und Sonntag, 20. Juli 2025, fand rund um den Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg das 31. Lesbisch-Schwule Stadtfest statt – Europas größtes queeres Straßenfestival. Veranstaltet vom Regenbogenfonds e.V., verwandelte sich das Kiez rund um Motz-, Eisenacher-, Fugger- und Kalckreuthstraße in eine lebendige und bunte Kulisse mit vielfältigem Programm.
Täglich ab 11 Uhr öffneten fünf zentrale Themenbereiche – Filmwelt, Politikwelt, Gesundheits- & Wellnesswelt, Sportwelt und Fetischwelt. Besucherinnen und Besucher konnten sich auf sechs Bühnen von Live-Musik, Diskussionen, Talkformaten wie „Das wilde Sofa“ sowie Aktionen zahlreicher Organisationen inspirieren lassen.
Ein besonderes Highlight war die Verleihung des Rainbow Awards 2025 durch den Regenbogenfonds e.V. an Alain Rappsilber, Schornsteinfegermeister und engagierter Fürsprecher queerer Sichtbarkeit im Handwerk. Alain, zugleich verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Schornsteinfeger-Innung Berlin, wurde für sein langjähriges Engagement ausgezeichnet. Überreicht wurde ihm symbolisch ein Regenbogen-Zylinder – ein liebevolles und sichtbares Zeichen der Anerkennung. Zu den Gratulantinnen und Gratulanten zählten unter anderem Franziska Giffey, Kai Wegner, Chansel Kizeltepe, Lisa Paus, Elke Breitenbach und Jan-Marco Luczak.
Auch wir möchten an dieser Stelle Alain herzlich für seinen Einsatz danken. Er steht nicht nur für ein buntes und vielfältiges Handwerk, sondern bringt dieses Engagement auch weit über die eigene Branche hinaus sichtbar auf die Straße.
Der Stand der Schornis war wie in den vergangenen Jahren gut besucht. Neben Gesprächen über den Beruf, Gleichberechtigung und gesellschaftliches Miteinander wurde gemeinsam gefeiert, gelacht und vernetzt. Schön war auch die Verbundenheit über Landesgrenzen hinweg: Grüße kamen von der Schornsteinfeger-Innung Rhein-Main vom CSD sowie aus Mecklenburg-Vorpommern.
Mit mehr als 350.000 Besucherinnen und Besuchern wurde das Wochenende zu einem kraftvollen Zeichen für Zusammenhalt und Vielfalt. Berlin ist bunt – und das Handwerk ist es auch.



