Am 13. Oktober 2025 startete die Aktionswoche „Berlin spart Energie“ mit einem starken Zeichen für die Energiewende – und zwar dort, wo Nachhaltigkeit im Handwerk erlebbar wird: im Sägewerk GFBM Grunewald.
Gemeinsam mit Umschülerinnen und Umschülern aus dem SHK- und Zimmererhandwerk wurde eine moderne regenerative Energie- und Ladeinfrastruktur eröffnet. Photovoltaikanlage, Windkraftanlage und Wärmepumpe arbeiten dabei Hand in Hand und zeigen, wie praktische Ausbildung, technische Innovation und Klimaschutz zusammenwirken können.
Besonders hervorzuheben ist die intelligente Kombination der Systeme: Der erzeugte Windstrom wird in Akkus gespeichert, sodass die Heizung nicht mehr ständig hochfahren muss. Das Sägewerk kann sich nun weitgehend selbst mit Energie versorgen. Dank des Engagements der SHK-Innung Berlin ist auch die Trocknungsanlage wieder in Betrieb – effizienter und klimafreundlicher als je zuvor.
Die feierliche Eröffnung erfolgte durch Senatorin Ute Bonde (Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt), gemeinsam mit Thilo Hense, Leiter des Bildungszentrums GFBM –Charlottenburg-Wilmersdorf, und Andreas Koch-Martin, Geschäftsführer der SHK-Innung Berlin.
In ihrer Ansprache betonte Senatorin Bonde:
„Nur gemeinsam gelingt die Energiewende – das kann die Politik nicht allein.“
Unter den Gästen war auch Juliane Adam von der Tischler-Innung Berlin, die den Auftakt mit großem Interesse begleitete und den handwerklichen Austausch zwischen den Gewerken hervorhob.
Das Projekt im Sägewerk Grunewald ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie handwerkliche Kompetenz, Bildung und Nachhaltigkeit zusammenwirken können. Es zeigt, dass die Energiewende nicht nur in der Politik, sondern vor allem durch praktisches Tun im Handwerk Gestalt annimm



