Schiedsstellen schlichten zwischen Kunde und Handwerksbetrieb

Textilreinigerin bei der Arbeit
Viele Innungen bieten Schlichtungsstellen für Handwerkskunden. Foto: www.amh-online.de

Niemand ist perfekt und so kann es immer mal wieder vorkommen, dass Kunden mit der Leistung von Handwerkern nicht zufrieden sind. Sollte man sich im Gespräch nicht einig werden, muss aber nicht gleich ein Gang zum Gericht der nächste Schritt sein. Viele Innungen bieten so genannte Schiedsstellen an (auch Schlichtungsstelle oder Gütestelle genannt). Das ist eine unparteiische Vermittlungsinstanz, die für beide Seiten eine schnelle und akzeptable Lösung findet.

 


Schlichtungsstelle nur für Innungsbetriebe!

Die Schiedsstellen sind ein besonderes Angebot der Innungen. Nur Handwerksbetriebe, die in einer Innung organisiert sind, können diese nutzen. Daher ist es für den Verbraucher bei der Handwerkersuche wichtig, dass er von Anfang an einen Innungsbetrieb beauftragt! Da Innungsbetriebe auf Qualität setzen, ist hier auch die Wahrscheinlichkeit einer Beanstandung deutlich niedriger.

Jede Innung hat ihre Schiedsstelle anders organisiert. Bei allen identisch ist, dass durch die Inanspruchnahme der ordentliche Rechtsweg nicht ausgeschlossen wird. Kunde und Handwerksbetrieb zahlen je nach Innung eine unterschiedlich hohe Gebühr für die Nutzung der Gütestelle, zum Teil ist diese Leistung auch kostenlos. Die Gebühren liegen aber weit unter den Kosten, die entstehen, wenn ein Privatgutachten in Auftrag gegeben wird und vor allem unter dem Kostenrisiko eines Gerichtsverfahrens.  

Wie finde ich die Schiedsstelle?

Die Innungen geben Ihnen gerne Auskunft dazu, ob sie eine Gütestelle eingerichtet haben und wie der Ablauf in Ihrem Fall ist. In Berlin gibt darüber hinaus die Webseite „Schlichten in Berlin“  erste Hinweise.

Ziel ist es, dass Sie zufrieden mit der Handwerksleistung sind!

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