Energie sparen für wenig Geld

Elektrotechniker
Energie sparen muss nicht teuer sein, Foto: www.amh-online.de

Das Handwerk unterstützt sie in vielen Bereichen dabei Energie zu sparen und somit sowohl die Umwelt als auch den Geldbeutel zu schonen. Die Neuanschaffung einer modernen Heizung oder eines Elektroautos sind Investitionen, die nicht jede/r tragen kann. Es gibt aber eine Vielzahl kleiner effektiver Maßnahmen zum Einsparen von Strom, Wärme und Wasser. Wir stellen Ihnen einige vor.

Werden Sie aktiv!

Standby-Modus verbraucht unnötig Strom. Viele Geräte lassen sich nicht mehr ganz ausschalten, sondern laufen bei Nicht-Benutzung im Standby-Modus. Dazu gehören beispielsweise Computer, Fernseher, HiFi-Geräte, DSL-Router oder elektrische Espressomaschinen. Durch schaltbare Steckerleisten lässt sich dieses Problem leicht beheben. 

In Wasserhähne können Strahlregler eingebaut werden. Dadurch wird die Wassermenge vermindert, die aus dem Wasserhahn kommt. Oftmals benötigen wir viel weniger Wasser als aus dem Hahn kommt. Strahlregler reichern das durchfließende Wasser mit Luft an. Dabei entsteht ein weicher, angenehmer Wasserstrahl, nur der Wasserdurchfluss ist entsprechend geringer. 

Beleuchtung austauschen

Energiesparende Lampen nutzen: Energiesparlampen und LEDs verbrauchen nur ein Fünftel der Strommenge einer herkömmlichen Glühlampe. Außerdem ist die Lebensdauer der energiesparenden Lampen mit rund 15.000 Stunden bis zu 15-mal so lang wie die von Glühlampen. Der Verkauf von Glühlampen ist mittlerweile verboten. Natürlich finden sich noch Restbestände in vielen Haushalten und Unternehmen, die jetzt ausgetauscht werden sollten. 

Beim Kochen immer den passenden Deckel auf den Topf legen. Außerdem den Backofen und Herdplatten rechtzeitig ausmachen, um die Nachwärme nutzen zu können. Die Kochplatten verbrauchen deutlich weniger Energie als der Backofen. Daher möglichst die Platten nutzen. 

Vorsicht bei Kühlgeräten

Kühlschrankthermometer: Kühlgeräte sind große Stromfresser. Oft ist der hohe Stromverbrauch jedoch "Einstellungssache": Eine Absenkung der Temperatur um ein Grad Celsius macht schon 6 Prozent des Stromverbrauchs aus. Optimal ist eine Innentemperatur von ca. 7 °C bei Kühlschränken. In den meisten Kühlgeräten ist keine Temperaturanzeige vorhanden, daher lohnt sich die Anschaffung eines Thermometers. 

Für Menschen mit geringem Einkommen gibt es die Möglichkeit eines Zuschusses in Höhe von 150 Euro für den Erwerb eines neuen Kühlschranks mit der Effizienzklasse A+++. Sie müssen zuvor an einem Stromspar-Check teilgenommen haben, das vorhanden Gerät muss älter als 10 Jahre sein und mindestens 200 kWh mehr verbrauchen als ein vergleichbares Neugerät. 

Projekt "Stromspar-Check Plus" für Haushalte mit geringem Einkommen

Das Projekt Stromspar-Check Plus unterstützt Haushalte mit geringem Einkommen beim Energiesparen und vergibt einige der oben aufgeführten Artikel kostenfrei. Weitere Verbrauchertipps und Informationen zu dem vom Bundesumweltministerium geförderten Projekt unter www.stromspar-check.de. 

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