Meisterbetriebe bieten Qualität und Sicherheit

Messung der Sehstärke
Augenoptik von Meisterhand. Foto: www.amh-online.de

In Deutschland war es bis 2004 nur denen möglich einen Handwerksbetrieb zu gründen, die nach ihrer Gesellenprüfung (d.h. das Ende der meist dreijährigen Berufsausbildung) auch einen Meisterbrief erlangt haben.

Für einen Meisterbrief müssen die Teilnehmer zunächst an einer mehrmonatigen Weiterbildung teilnehmen und werden im Anschluss in vier Disziplinen geprüft: Theoretisches Fachwissen, praktisches Fachwissen, Betriebswirtschaft und Recht.

Dies ist in einem Großteil der Bau- und Ernährungsberufe bis heute Pflicht. In der Handwerksordnung können Sie prüfen, bei welchen Berufszweigen mindestens ein Meisterbrief im Unternehmen vorgeschrieben ist.
Die Meisterprüfung muss nicht der Betriebsinhaber selbst absolviert haben, es kann auch ein Angestellter den Meistertitel besitzen. In Ausnahmefällen darf ein Betrieb ohne Meisterbrief geführt werden. In den so genannten zulassungsfreien Gewerken ist ein Meistertitel heute nicht mehr vorgeschrieben. 

Das deutsche Handwerk versteht den Meisterbrief als Qualitätsnachweis. Ohne diesen Nachweis ist für den Kunden bei der Handwerkersuche nur schwer einschätzbar, ob der Betrieb die notwendige Fachkompetenz besitzt.  Wenn Sie sicher gehen möchten, fragen Sie nach, ob der Betrieb Ihrer Wahl ein Meisterbetrieb ist.   

Zurück zur Übersicht