Vorteile einer Handwerksausbildung

Auszubildende Bäckerhandwerk
Handwerksbetriebe sind starke Gemeinschaften. Foto: www.amh-online.de

Das Handwerk gehört zu den Wirtschaftsbereichen mit den meisten Auszubildenden in Deutschland. Es bietet mehr als 100 verschiedene Berufe von A wie Augenoptiker bis Z wie Zweiradmechaniker. Das breite Spektrum umfasst Hightech-Berufe ebenso wie Tätigkeiten, die kaufmännisches oder künstlerisches Können erfordern.

 



Das Handwerk bietet sichere Arbeitsplätze

Wenn du einen abwechslungsreichen Beruf mit guten Perspektiven suchst, in dem Kopf und Hand, Kreativität und Können, Teamarbeit und Kundenkontakt gefragt sind, bist du im Handwerk an der richtigen Stelle!

Weitere Vorteile:        

  • Mit einer abgeschlossenen Ausbildung im Handwerk bist du auf dem Arbeitsmarkt derzeit sehr gefragt.
  • Die Ausbildung ist vielseitig und interessant, der Schwierigkeitsgrad deiner Tätigkeiten wird schrittweise angehoben.
  • Während der Ausbildung bekommst du eine Vergütung, die mit jedem Ausbildungsjahr steigt
  • Die Ausbildung ist Schritt 1. Wenn du möchtest, kannst du danach deine Meisterprüfung oder ein Studium absolvieren.


Ausbildungsverlauf

Im Handwerk erfolgt die Ausbildung im so genannten "Dualen System". Das bedeutet, dass du sowohl in deinem Betrieb lernst als auch in der Berufsschule. In der Regel findet die betriebliche Ausbildung an drei bis vier Tagen pro Woche statt, an ein bis zwei Tagen erfolgt - je nach Ausbildungsberuf und -jahr - die Ausbildung in der Berufsschule.
In der Mitte der Ausbildung erfolgt bei den meisten Berufen eine Zwischenprüfung. Den Abschluss bildet die so genannte Gesellenprüfung mit theoretischen und praktischen Teil. Wer die besteht, ist Handwerksgeselle und begehrte Facharbeiterin oder begehrter Facharbeiter.
Wenn du die Karriereleiter weiter hinauf klettern möchtest, hast du danach verschiedene Möglichkeiten wie Meistertitel oder Studium

Bleibt nur noch die Frage: Was soll es sein?

Bei der Auswahl deines Traumberufs, musst du dir selbst verschiedene Fragen beantworten:

  • Was sind meine Interessen, Eigenschaften und Stärken?
  • Was interessiert mich gar nicht und wo liegen meine Schwächen?
  • Welche Schulfächer machen am meisten Spaß?
  • Möchte ich draußen oder drinnen arbeiten?
  • Mag ich Kundenkontakt?
  • Möchte ich mit Fingerspitzengefühl oder Kraft arbeiten?

Bei der Berufsorientierung unterstützen dich die Innungen. Sie bieten Schnupperkurse, Aktionstage und Praktika an. Die Innungen betreiben oft Fachschulen, in denen du dich mit Auszubildenden austauschen kannst. Außerdem bieten sie Listen mit Ausbildungsplätzen und wirken tatkräftig bei deiner Ausbildung mit. Später kannst du dich auch immer an sie wenden, solltest du einmal Probleme mit deinem Ausbildungsbetrieb haben.
Weitere Informationen zu Ausbildungsberufen findest du auf unserer Webseite  oder auf unserem Facebook-Profil.

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