NordCup-Gewinnerin kommt aus Berliner Innungsbetrieb

(v.r.n.l.) Obermeister Guido Müller, Lehrlingswart René Mahr, die Siegerin, Jana Albrecht, Andrea Stadler (bito AG), Innungsgeschäftsführer Jörg Paschedag

Mit beinahe unglaublichen 98 von 100 möglichen Punkten hat sich Jana Albrecht, die bei der Marotzke Malereibetrieb GmbH – Mitglied in der Maler- und Lackiererinnung Berlin - ausgebildet wurde, gegen ihre acht männlichen Mitbewerber durchgesetzt und konnte am 1. Oktober 2020 den Pokal sowie eine Reihe weiterer sehr netter Preise aus dem Hause bito AG (Berliner Markenhersteller für Farben, Bodenbeläge, Dämmung) in Empfang nehmen. Die Junggesellin, die übrigens bereits das beste Ergebnis bei den diesjährigen Gesellenprüfungen abgeliefert hatte, vertritt damit Berlin als Landessiegerin beim diesjährigen Bundesleistungswettbewerb im November in Chemnitz.

Dort trifft sie auch wieder auf einige ihrer Mitbewerber des diesjährigen NordCups, so u.a. auf den Drittplatzierten Fabian Schmidt aus Schwerin, der mit dieser Leistung auch Landessieger für Mecklenburg-Vorpommern wurde. Auch Platz Zwei des NordCups ging an einen Berliner Maler, nämlich an Per Felix Zimdarse. Schade nur, dass pro Bundesland immer nur ein Teilnehmer am Bundesleistungswettbewerb teilnehmen kann, findet das Team der Maler- und Lackiererinnung Berlin.

Aber auch die weiteren sechs Teilnehmer haben herausragende handwerkliche Fähigkeiten bewiesen, so dass die dreiköpfige Jury einen schwierigen Job zu erledigen hatte, bevor das Endergebnis feststand. Die Punktabstände, die über Platzierung entschieden, bewegten sich häufig im Zehntelbereich.

Der immer freundschaftlich geführte und von gegenseitiger Hilfsbereitschaft geprägte Wettbewerb war aber nicht alles. Bei zwei abendlichen Events, zu denen der Sponsor des NordCups 2020, die oben erwähnte bito AG eingeladen hatte, konnten sich die Teilnehmenden näher kennenlernen und über ihre Erfahrungen im Maler- und Lackiererhandwerk auszutauschen.

Letztlich sei es schade, so die Maler- und Lackiererinnung Berlin, dass die Betreiber des Berliner Funkturms nicht sehen konnten, welche Vorschläge zur Neugestaltung des dortigen Eingangsfoyers gemacht wurden. 

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