Welche Besonderheiten bei FFP2-Masken gelten

©FH Münster/WWU Münster

Bei der Nutzung von FFP2-Masken für den Privatgebrauch (z. B. Einkaufen) ist mit einer geringeren Erregerbelastung der FFP2-Masken zu rechnen. FFP2-Masken bieten bei richtiger Anwendung einen besseren Schutz als medizinische Gesichtsmasken (OP-Masken). Da sie recht teuer sind, benutzen viele Menschen sie mehrfach. Dabei sollten jedoch einige Dinge berücksichtigt werden.

FFP2-Masken sollten grundsätzlich nicht mehrfach verwendet werden, da es sich in der Regel um Einmalprodukte handelt - zu erkennen am Aufdruck NR. Das steht für "non-reusable", zu Deutsch nicht wiederverwendbar.

Das dichtere Material erhöht den Atemwiderstand. Gerade für ältere Menschen oder Kinder kann das gesundheitliche Auswirkungen haben. Deshalb sollten FFP2-Masken nach allgemeiner Empfehlung maximal 75 Minuten durchgehend getragen werden - mit anschließender 30-minütiger Pause.

Da jeder Träger in der Maske Erreger der eigenen Nasen-, Rachen- und Hautflora hinterlässt, lassen sich diese lassen mit einfachen Verfahren nicht vollständig inaktivieren. Daher kommt nur eine personenbezogene Wiederverwendung in Betracht. Keine Masken tauschen, auch nicht innerhalb der Familie!

Möglichkeiten und Grenzen der eigenverantwortlichen Wiederverwendung von FFP2-Masken für den Privatgebrauch:

Sehen Sie hierzu den informativen Flyer der FH Münster sowie WWU Münster.

 

Quelle: Infobroschüre FH Münster und WWU Münster.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

 


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