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Trend zum Stromfresser

Sie sind beliebt, doch große Fernsehbildschirme verbrauchen viel Energie

Den Beobachtern des Elektronikmarktes fallen derzeit vor allem zwei Trends besonders auf. Der erste: Die Kunden greifen bevorzugt zu Laptops statt zu klassischen PC. Und der zweite
Trend: Die Bildschirme von Fernsehapparate werden immer größer.

Während Umweltschützer aus Sicht des Energiesparens Trend Nr. 1 gut finden, sind sie von den großen Fernsehern wenig  begeistert. Denn die Deutsche Energie- Agentur (dena) ließ von Emnid im Rahmen der "Initiative Energie-Effizienz"  eine Umfrage in der Bevölkerung durchführen,
die ergab, dass die Bildschirmdiagonale des TV-Geräts in den meisten deutschen Haushalten 66 Zentimeter und mehr misst. Bei gut 40 Prozent der Geräte erreicht die Bildschirmdiagonale sogar 80 Zentimeter. Angeblich sei das
Bild besser, der Fernsehabend ein Kinoerlebnis, so die Begründungen.

Das stimmt so allerdings nach Expertenmeinung nicht
unbedingt, denn eine größere Bildschirmdiagonale bedeutet
zuvorderst höheren Energieverbrauch. Je größer der 
Bildschirm, desto höher der Stromverbrauch egal ob Röhre, 
Plasma oder LCD. Beim Kauf sollte man bei Fernsehern gleicher
Größe zudem gut hinsehen, denn trotz gleicher Bildschirmgröße und Ausstattung können Stromverbrauch und -kosten im Betrieb um bis zu 60 Prozent voneinander abweichen.

Im Betrieb ist eine niedrige Leistungsaufnahme
wichtig. Auf den Stand-by-Modus sollte man mit
Blick auf die Stromrechnung ganz verzichten. 
Auch beim PC lässt sich Strom sparen. Die "Initiative Energie 
Effizienz" hat eine schrittweise Anleitung zur optimalen Einstellung
der Stromsparfunktionen bei verschiedenen Betriebssystemen
unter www.stromeffizienz.de ins Internet gestellt.

Sollte beispielsweise ein Neukauf anstehen, lohnt sich der Griff zum Notebook. Es spart im Vergleich zum PC bei gleicher 
Ausstattung und Monitor über 70 Prozent Energie. 
Die Hersteller wollen eine möglichst lange Akkulaufzeit erreichen und sorgen so für eine effiziente Energienutzung der Laptops. 
So spart man im Vergleich zu einem PC bis zu 35 Euro Stromkosten im Jahr. Das überzeugte offenbar auch viele Verbraucher.
In 41 Prozent der deutschen  Haushalte wird mittlerweile mit einem Notebook gearbeitet und gesurft.
 
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