Wenn Handwerk dann Innung - innung.org!
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Jede Frau kann FleischerAusbildungszeit beginnt im Herbst: Hamburger Arbeitskreis „Wenn Handwerk, dann Innung“ (WHDI) macht sich stark für Ausbildung. / Motto: „Jedermann kann und lernt fürs Leben“. / Vorurteile abbauen. / Mädchen in Männerberufen: Daniela Ahlert (26), Auszubildende als Fleischerin, zeigt, dass auch „Frau“ es kann. / Hamburg. Eine junge Frau in einem typischen Männerberuf? Zwar noch immer eine Seltenheit, doch die Vorurteile bröckeln. Daniela Ahlert (26), Auszubildende zur Fleischerin, zeigt, dass Frau dabei durchaus erfolgreich sein kann. „Nach einer ersten abgeschlossenen Ausbildung zur Außenhandelskauffrau bin ich glücklich, mit der Ausbildung zur Fleischerin meinen Traumberuf gefunden zu haben“, sagt Daniela Ahlert aus Tornesch bei Hamburg. „Mir macht es Spaß, Fleischwaren herzustellen“, gibt sie mit einem Lächeln zu. Dass Daniela Ahlert damit weit und breit eine der ganz wenigen jungen Frauen ist, stört sie nicht. Denn die 26-jährige kann schon jetzt nach zwei Jahren erfolgreich auf ihre Berufsausbildung schauen. Erst im letzten Jahr war sie mit 19 anderen jungen Menschen aus Hamburg zu den besten Auszubildenden des Jahres gekürt worden. Dass sie nun so erfolgreich ist, kommt nicht von ungefähr, denn Daniela Ahlert musste erst ihren Weg finden, bis sie schließlich glücklich bei den Fleischern landete. Nach einer Ausbildung zur Außenhandelskauffrau arbeitete sie drei Jahre im elterlichen Fleischereifachbetrieb, bei dem sie die Leidenschaft für den Beruf entdeckte. „In dieser Zeit habe ich begriffen, was ich wirklich machen möchte und mich kurzerhand zu einer Ausbildung als Fleischerin entschlossen. Dabei war mir wichtig, dass ich nicht im Betrieb meiner Eltern lerne. Einfach um freier zu sein und mit einem anderen Team zusammenzuarbeiten. Konkurrenten sind wir dennoch nicht“, schmunzelt Ahlert. Gut klar kommt die junge Frau auch mit ihren männlichen Kollegen: Die seien alle locker und würden ihr helfen, beispielsweise wenn schwere Schweinehälften zu tragen sind, sagt sie. Und auch ihr Chef Stefan Günther vom auszubildenden Betrieb Fleischereifachgeschäft Günther sieht keine Probleme. Günther: „Fleischerin ist ein Beruf mit Zukunft. Gerade junge Frauen sind kreativ und streben die bestmögliche Verarbeitung hochwertiger Lebensmitteln an. Genau das suchen wir und sehen uns darin bestätigt, dass junge Frauen bei uns gut aufgehoben sind.“ Mädchen seien oftmals diszipliniert und hätten Ausdauer bei der Arbeit, gibt Günther zu verstehen. Stolz ist er auf seine junge Auszubildende in jedem Fall, schließlich hat sie ihre Ausbildung sogar um ein Jahr verkürzt. Joachim Drescher, Geschäftsführer der Fleischerinnung Hamburg und Mitglied im Arbeitskreis „WHDI“, sagt: „Fleischer ist kein typischer Männerberuf mehr. Wir brauchen immer junge Frauen, die motiviert und leistungsorientiert sind. Zurzeit gibt es noch nicht viele Mädchen, die sich zur Fleischerin ausbilden lassen. Jedoch hoffen wir, dass die Zahl der Mädchen, die sich für unseren Beruf entscheiden, in den kommenden Jahren noch steigen wird. Wir möchten einfach weg von der klassischen Rollenverteilung.“ Es gilt, bei Mädchen und Jungen Vorbehalte gegenüber Berufen in „geschlechtsfremden Territorien“ abzubauen. In Deutschland zeichnet sich ein deutlicher Mangel an qualifizierten Fachkräften gerade im Bereich von „Männerberufen“ ab. Mehr als die Hälfte der Schulabgängerinnen wählt derzeit aus nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen. Beispiele wie das von Daniela Ahlert zeigen einen möglichen Weg für erfolgreiche, junge Frauen in Männerberufen.
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Sebastian Heher aus Hamburg sagt:
"Wann immer ich einen Fachmann benötige, sei es für Licht, Installation, TV, Web oder wie zuletzt für eine Wechselsprechanlage,
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