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  • Innungsmitgliedschaft - was steckt dahinter?

    Welche Bedeutung hat die Innungsmitgliedschaft eines Betriebes für die Kunden und letztlich dann auch für den Betrieb selbst?

    Dr. Klaus Rinkenburger, Geschäftsführer der Innung Heizung Klima Sanitär Berlin und Vorsitzender von innung.org
    Dr. Klaus Rinkenburger, Geschäftsführer der Innung Heizung Klima Sanitär Berlin und Vorsitzender von innung.org
    Klaus Rinkenburger: Verbraucher stellen hohe Anforderungen an die Qualität und Zuverlässigkeit von Handwerksbetrieben. Ziel unserer Öffentlichkeitsarbeit ist deshalb, Kunden über die besonderen Vorteile von Innungsbetrieben zu informieren. Hier stimmen sowohl die Beratung der Kunden als auch die fachliche Qualifikation der Betriebe.
     
    Wie unterstützt die Innung ihre Mitglieder?
    Klaus Rinkenburger: Innungen sind kein "alter Zopf", sondern moderne Unternehmerverbände. Für ihre Mitgliedsunternehmen stellen sie Beratungs-, Informations- und Dienstleistungszentren dar. Verbraucher finden über uns qualifizierte Handwerksbetriebe sowie Unterstützung, wenn es Probleme gibt.
     
    Wie beurteilen Sie die Situation Ihrer Branche in Berlin und Brandenburg?
    Klaus Rinkenburger: Die wirtschaftliche Situation ist angespannt. Arbeitslosigkeit, Kaufzurückhaltung und die desolaten öffentlichen Haushalte machen es den Berliner Handwerksbetrieben nicht leicht, ausreichend Aufträge zu erhalten.
    Dabei ist der Bedarf im Bereich der Heizungsmodernisierung oder bei Bädern riesengroß. Vorteil für die Kunden: Sie können jetzt kostengünstig ihre notwendigen Modernisierungsmaßnahmen realisieren. So können zum Beispiel durch den Einbau einer modernen Heizungsanlage mehr als 30 Prozent Energie eingespart werden. Zugleich erhöht sich der Komfort und ein neuer Kessel ist weniger störanfällig. Eine thermische Solaranlage deckt bis zu 60 Prozent des Warmwasserbedarfs. Negativ wirkt sich die aktuelle Situation auf die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe aus. Denn: Wer ausbilden soll, braucht Arbeit!

    In Ihrer Branche werden auch "sicherheitsrelevante" Arbeiten durchgeführt. Was darf ein Hobbyhandwerker zu Hause auf gar keinen Fall allein machen, sondern muß dazu den Fachmann beauftragen?
    Klaus Rinkenburger: Hobbyhandwerker sind im SHK-Bereich kaum gefragt. SHK-Betriebe sind Sicherheitshandwerke. An Gas- und Wasserleitungen dürfen nur Installateure arbeiten, die in den Installateurverzeichnissen der Gasag und der Berliner Wasserbetriebe eingetragen sind. Immerhin ist Wasser unser Lebensmittel Nummer Eins. Wasserinstallationen müssen wie Gasanlagen fachgerecht montiert werden, um unsere Gesundheit zu schützen, beispielsweise vor Legionellen.
     
     
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    Die Innung hält Ihnen den Rücken frei - starten Sie durch!
  • Mit der Innung gehen Sie auf "Nummer sicher"!
    Innungsbetriebe sind Fachbetriebe! Sie haben ihr Handwerk von der "Pieke auf" gelernt. Sie kennen sich aus im Umweltschutz, sind über ihre Innungen technisch immer auf dem neusten Stand und - Sie bilden aus!